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Ex-Nationalspieler u. Alkoholiker 
Uli Borowka

Er war einer der besten Verteidiger seiner Zeit -- bei Teamkollegen als guter Kumpel beliebt, bei Gegnern für seine Zweikampfhärte gefürchtet: Ulrich Borowka trug den Beinamen „die Axt", wurde sogar zum unangenehmsten Spieler der Liga gewählt

Jürgen von der Lippe
hat zu dem Thema auch mal was gemacht.
Kennt vielleicht manch einer...   
Der Humor sollte nicht verloren gehen!

Die Schauspielerin Mimi F. (Tatort) spricht offen und ehrlich über ihre Alkoholsucht . . . . 

Für alle, die manchmal denken, sie haben ein Problem mit Alkohol  . . .

Beste Freundinnen . . . . . 



Alkohol contra Gehirnentwicklung

Im Elternhaus sollte laut Stephanie Eckhardt nicht täglich Alkohol getrunken werden, sondern wenn überhaupt, dann nur selten. Und auch wenn ab 14 oder 16 Jahren offiziell manche Grenzen fallen: „Nicht alles, was erlaubt ist, ist gut und ohne Risiko", sagt Christina Rummel.
So erklärt Suchtexpertin Stephanie Eckhardt: „Kinder und Jugendliche, aber auch junge Erwachsene bis zum Alter von 21 Jahren reagieren empfindlicher auf Alkohol, weil sich ihre Organe und vor allem das Gehirn noch entwickeln. Bei ihnen kann Alkohol schon in kleinen Mengen erheblichen Schaden anrichten." Den eigenen Kindern Alkohol „zum Probieren" anzubieten, ist für beide Fachfrauen daher tabu. Auch wenn 14-Jährige theoretisch im Beisein ihrer Eltern schon Bier, Wein oder Sekt trinken dürfen: „Je später Jugendliche Alkohol trinken, desto besser", sagt Rummel .

Jugendliche und Alkohol:
Klare Elternbotschaften

Wünschen sich Eltern, dass ihre Sprösslinge im Jugendalter verantwortungsvoll mit Alkohol umgehen, müssen sie sich zuerst an die eigene Nase fassen. Denn dafür können sie selbst einiges tun. Das Verhalten der Großen prägt die Kleinen. Wie Eltern mit Alkohol umgehen, nehmen Kinder schon im Grundschulalter wahr. „Erwachsene sollten sich deshalb hinterfragen, was sie vorleben, wenn sie im Beisein von Kindern und Jugendlichen Alkohol trinken." Das sagt Stephanie Eckhardt, Leiterin des Referats Suchtprävention der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Auch Christina Rummel, Geschäftsführerin der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) ermutigt Eltern, das eigene Verhalten unter die Lupe zu nehmen. Etwa anhand dieser Fragen: „Konsumiere ich täglich Alkohol? Ist er in der Wohnung sichtbar und immer präsent? Bietet man Gästen auch Wasser an und nicht nur ein Glas Wein?"


Unter 16: Am besten gar kein Alkohol

Kein Alkohol - das sollte für unter 16-Jährige auf jeden Fall die eindeutige Botschaft der Eltern sein, rät Eckhardt. „Dafür können Sie klare Regeln aufstellen, die erläutert und auch konsequent eingehalten werden." Sind die Kinder älter als 16 Jahre, sollten Eltern zum Thema Alkohol ebenfalls im Gespräch bleiben. „Suchen Sie Regeln, die nicht im Widerspruch zu Ihrem eigenen Verhalten stehen", sagt DHS-Geschäftsführerin Rummel. „Wenn es mit der Vorbildrolle mal nicht klappt, ist auch das in Ordnung. Dann ist das ein wunderbarer Anlass, um drüber zu reden.

Wer Kindern einen verantwortungs-vollen Umgang mit Alkohol beibringen möchte, sollte das eigene Verhalten hinterfragen.

Alkohol
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